Dienstag, 22. März 2016

Von Groupies und Katzen...

Die Nacht war kurz und der Tag wir lang...
Aber das frühe Aufstehen hat sich gleich gelohnt.
Mit der Seoul Metro (alleine die ist eine Fahrt schon wert) ging es in die “verbotene Stadt“ Gyeongbokgung, einer riesigen Wohnanlage welche ausgegraben und originalgetreu wieder errichtet wurde.



Natürlich haben wir auch ein paar angeber Fotos im Kampfanzug gemacht ;)
Das Highlight schlecht hin war allerdings als zwei junge Koreanerinnen auf uns zu kamen und unbedingt Fotos mit Lisa und Mir machen sollten weil wir so cool wären :D

Ab in die Metro wieder zurück... Diese ist ein bisschen anders als unsere U Bahnen und kommen der Pariser Metro eher nah. Sie ist groß, geräumig und eher zum Stehen ausgelegt. Es gibt nur wenige Sitzplätze die ratz fatz vergeben sind. Aber Respekt wird hier groß geschrieben und die raren Sitzplätze werden gerne für Kinder, Schwangere, Ältere und Kranke geräumt. Manchmal von Männern auch einfach für schöne Frauen ;)
An den Bahnstationen selber gibt es Glastüren welche sich erst bei Einfahrt der Bahn öffnen, so ist ein Sturz auf die Gleise nahezu unmöglich und Warnschilder die vor Zusammenstößen warnen wenn man nur auf sein Handy achtet. Nicht dass die ganzen Handy Zombies hochgucken würden um die Schilder zu lesen ;)  Selbst die Omis läufen dort ganz lässig mit ihren Smartphones rum!
Etwa 20 Sekunden vor Einfahrt der Bahn ertönt eine Melodie welche das Eintreffen ankündigt.
Zwei witzige Melodien die einen nicht mehr aus dem Kopf gehen wenn man sie einmal gehört hat ;)
Die Fahrkarten sind ähnlich wie bei uns die Monatstickets Plastikkarten welche für die Fahrten jeweils wieder aufgeladen werden.
Einige von uns sind schon in den Genuss gekommen was passiert wenn das Ticket nicht angenommen wird und man aus der Metrostation nicht raus kommt. Sofort und ungefragt kommen andere Fahrgäste auf dich zu und zeigen dir entweder wie es geht, holen dir Hilfe am Schalter oder lassen dich einfach auf ihr Ticket und somit auf ihre Kosten raus.

Auf dem Heimweg haben wir uns verkrümelt und einen eigenen Bummel durch die grellen Straße und kleinen Gässchen gemacht.
Dabei sind wir auf einen sehr günstigen aber einfach wundervoll leckeren Snack gestoßen - Hotteok! Das ist Hefeteig, gefüllt mit Glasnudeln, Lauch und Karotten, ausgebacken in Fett.
Die Fladen werden frisch gemacht und kosten 70cent pro Stück. Begeisterterung pur, es schmeckt einfach klasse!
Gleich nach dem Essen sind wir dann in das Cat Cafe gegangen und ja es ist genau das wonach es klingt, ein Cafe voller Katzen :)
Es ist sehr sauber, gemütlich und man hat das Gefühl in einer riesigen Kratzbaum Landschaft zu sitzen.
Der Eintritt kostet umgerechnet 5€ inkl Freigetränk nach Wahl. Ich hatte Yujacha, ein Eistee der in Korea sehr bekannt ist. Er wird aus einer speziellen Zitrusfrucht hergestellt und schmeckt süß (so wie alles in Krea) aber sehr erfrischend.
Auch für nicht-Katzenvernarrte ein schöner Ort zum entspannt, einen Eistee, Kaffee oder Milchshake zu trinken und die Ruhe der Katzen auf sich zu übertragen - Kuscheln inkl. ;)




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